Geschützt: Mama realisiert dann also mal…

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Es ging so..

… das Einschlafen, meine ich. Wir haben die Tochter etwas zu früh hingelegt, nämlich nach nur 2 Stunden Wachzeit. Zu wenig. Das Kindelein wünscht 2,5 Stunden Wachzeit und wird erst dann müde. Tja. Da es aber schon halb 8 war und somit ja wirklich schon spät genug, wollten wir es doch mal probieren. Besser kein weiteres Mal, erinnert mich daran, falls ich wieder einmal auf die Idee komme.
Das Kindlein spielt in der Regel noch etwas alleine im Bettchen herum, wird dann nach und nach schläfriger und irgendwann fallen die Äuglein komplett zu. Ist sie noch nicht müde genug, wenn man sie hinlegt, dann spielt sie etwas im Bettchen herum, wird aber leider nicht immer schläfriger sondern beginnt sich zu langweilen. Daraufhin wird gemotzt, immer lauter gemotzt, gewütet und sich letztendlich völlig in Rage geschrien – bis man dann viel zu spät vor lauter Erschöpfung praktisch tot umkippt. So auch heute. Naja, es ging. Um 19:30h im Bett, um 20:20h das erste Motzen, um 20:30h das erste Schreien und um 20:45h etwa dann der erlösende Schlaf. Bei fünfzehn Minuten mehr oder weniger andauerndem Schreien darf man sich als Mutter einer 8 Monate alten Tochter eigentlich nicht beklagen. Ne, wirklich nicht. Aber da es für ihre Verhältnisse eine unwahrscheinlich lange Zeit war, eben ein „es ging so“…
Ihr verstopftes Näschen hat das Problem übrigens maximal verstärkt, in keinem Fall aber ausgelöst. ;)

Krank.

Wer da wohl wen angesteckt hat? Der Papa fühlt sich nicht gut, das Kindlein hat ja schon seit Freitag ein verschnupftes Näschen, nur die Mama hält sich mit nur-Kopfschmerzen wacker.

So ne verstopfte Nase ist aber auch ganz schön gemein. Das, was das Kind gerne macht, ist ja nun nur erschwert möglich. Essen? Doof, wenn die Nase zu ist, denn dann muss man schließlich durch den Mund atmen.. und essen und atmen durch das gleiche Organ parallel ist gar nicht so einfach. Nuckeln? Genauso doof. Einschlafen? Geht ja jetzt auch nur unter erschwerten Bedingungen, denn die Tochter ist gewohnt mit Nuckel einzuschlafen (tagsüber braucht sie ihn zum Glück nur in Ausnahmefällen). Jetzt klappt ja aber das Nuckeln nicht, folglich auch das Schlafen nicht (so richtig). Mal sehen, ob sie mir überhaupt ohne Geschrei einschläft. Eben hab ich versucht sie zum Schlafen hinzulegen. Keine Chance. *seufz* Jetzt hab ich sie noch mal gefüttert, lasse sie etwas auf der Matte spielen (dabei schnauft sie weiterhin wie ein Walross) und dann schaun wir mal.. soooo… Stille? Doch so unkompliziert? Wir haben ein tolles Baby ;)

Schlafen ist nicht..

.. wenn man im Bettlein ein waches Kind hat, welches sich immer wieder – dank verstopfter Nase – schnaufend wie ein Walroß an einen heranrobbt, einem in die Nase kneift, kratzt, einen Finger ins Auge steckt und darin rumpuhlt, in den Magen tritt, beim Hin- und Herrollen immer mal wieder was ins Gesicht knallt und das ganze mit diversen babytypischen Quietschern – die jedenfalls bei mir immer wieder beängstigende Assoziationenen hervorrufen, weil sie einem „Attaaaackeeeeee!!!“ erstaunlich ähneln – begleitet……. ne, wirklich, Schlafen und Entspannen geht anders.

Nur das Beste für das Kind..

… dachte sich Mami auch heute, kaufte fleißig gutes, frisches Bio-Obst ein, schnippelte und reibte und nun darf das Kindlein die nächsten 18 Tage diese Pampe hier futtern:

Anm. von der Mama: es schmeckt wirklich, auch wenn es nicht danach aussieht. Warum sollte Apfel-Banane-Birne auch schlecht schmecken, nur weil es etwas zermantscht ist ;)

Geschützt: Die Tochter steht auf…

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Böses Mädchen!

Einen Moment nicht aufgepasst und was sehe ich? Das Kindlein nuckelt genüsslich an einer Tafel Schokolade… ARGH!

Mein kleiner Aufschrei hat das Kindele ganz schön erschreckt und als ich ihr dann entsetzt die Tafel Schoki aus der Hand riss, schrie sie mich an, als hätte ich sie geschlagen. Ich glaube, es hat ihr geschmeckt :( Aber Gott sei Dank vergisst sie den Geschmack wieder. Nur das, was sie schon abgelutscht hat, kann ich wohl kaum aus ihrem Magen fischen :(

Babyschwimmen ein voller Erfolg..

.. wenn man mal von der verschnupften Nase des Kindes und den Unterleibsschmerzen der Mama absieht.. aber sonst :)

Aber mal von vorne: 7:30h aufgestanden, Kind gefüttert, gepackt, um 9:10h los. Dort angekommen machte sich erst einmal Verwirrung breit. Beim Vortreffen vor 2 Wochen erklärte man uns, wo man seine Sachen abstellen könne, wo die Duschen seien und wie man sich am besten mit Kind und vollem Gepäck umziehen könne. Wer mit dem Kinderwagen und nicht mit einem Autokindersitz käme (und ich komme immer mit Kinderwagen, da das Schwimmbad angenehme 10 Gehminuten entfernt liegt), der könne diesen mit in den Vorraum nehmen (also dort, wo Straßenschuhe noch erlaubt sind), das Kind während des Umziehens noch sitzen oder liegen lassen und anschließend erst herausnehmen. So auch mein Plan für heute. Ist verboten, erläuterte mir heute eine Reinigungskraft des Schwimmbades. Hmpf. Was denn nun? Da die Kursleiterin allerdings weit und breit nicht zu sehen war und auch sonst niemand mit Kinderwagen gekommen war, musste ich wohl oder übel fügen und umdisponieren. So durfte die Tochter auf meinem Handtuch, das ich auf den Boden legte, rumrobben. Ideal war es zwar nicht, aber nun gut..

Anschließend unter die Dusche. Den meisten andren Babys war das Geplätscher von oben nicht geheuer und dementsprechend wurde lautstark protestiert. Herrlich, das hallte nämlich so wunderbar :) Angenehm ist natürlich, dass das eigene Kind in der Regel nicht das einzige Kind ist, welches sein Unwohlsein laut äußert und natürlich auch die andren Mütter absolutes Verständnis für ein quäkendes oder schreiendes Kind haben. Vor seltsamen Blicken, die mit einem ordentlichen Kopfschütteln untermalt werden, blieben die Mamis diesmal also verschont. Die Tochter fand das Gedusche übrigens absolut unspektakulär, ich vermute mal, das lag daran, dass sie es einfach schon kennt ;)

Nach dem Duschen sofort ins Wasser, damit den Kleinen nicht kalt wird.
Sobald Töchterchens nackte Füßchen die Wasseroberfläche berührten, fing das Strahlen an. Herrlich! :) Wir haben es hier also offensichtlich mit einer kleinen Wasserratte zu tun, denn sie schien durchweg Gefallen daran zu haben.
Das ein oder andere Baby war zunächst etwas skeptisch, manche wimmerten etwas ängstlich, aber nach einer kurzen Eingewöhnung schienen sich alle mit ihrem Schicksal abgefunden zu haben am Wasser zu erfreuen – bis auf einen kleinen Jungen, der noch einen Tick länger brauchte. Zur Schwimmstunde war er anscheinend geweckt worden. Seine Augen hingen noch auf Halbmast, seine Begeisterung wollte er – sofern vorhanden – nicht wirklich zeigen und so war seine Mami erst mal beschäftigt jedem, der es wissen wollte (oder auch nicht wissen wollte) zu erklären, dass er normalerweise ja ganz anders sei, dass er nur müde wäre und sowieso. Bei den letzen Übungen wurde der kleine Mann allerdins ordentlich munter, nur war das wohl wiederum zu viel in den Augen seiner Mama. Er plantsche wie wild im Wasser herum und bespritze somit jeden und alles, was sich im Umkreis von 3 Metern zu ihm aufhielt. Seine Mutter war von da an nur noch damit beschäftigt ihren wachen, plantschenden Sohn zu bändigen und sich bei mir und einigen andren Müttern, die ein paar Wasserspritzer (oder auch die ein oder andre Wasserfontäne) abbekommen hatten zu entschuldigen. Ähm ja.. aus dem Blick so manch einer Mutter war klar herauszulesen, dass sie von einer Mutter, die ihrem Kind erlaubte im Wasser herumzuplanschen so gar nichts hielt, laut ausgesprochen wurde es aber nicht. Ehrlich, besucht mit eurem Kind doch einfach einen Spielplatz und kein Schwimmbad, wenn ihr Probleme damit habt nass zu werden. Argh! Solche Schnepfen… -.-

Die Übungen selbst fand die Tochter prima. Besonders toll fand sie es, dem quitschroten Ball hinterzupaddeln. Dabei wurde also in einiger Entfernung ein Ball ins Wasser geworfen und das Kind so gehalten, dass es frei strampeln konnte. Strampelte es und zeigte somit Interesse daran diesen Ball auch zu erreichen, durfte man es in entsprechende Richtung „schwimmen“ lassen. Andernfalls natürlich nicht. Die Tochter quitsche richtig vor lauter Vergnügen :)

Eine Sache hatte ich beim Anmelden allerdings vergessen. In der Regel wird in solchen Kursen für Kinder auch gesungen. Viel gesungen. Und vor allem laut gesungen. Ja, ich singe der Tochter ab und an Lieder vor, aber genau das ist der Punkt. Ich singe der Tochter ab und an Lieder vor und nicht etwa einem Publikum von 12 Müttern und einigen Vätern. Äh nein. Ok, es war nicht viel, was jeder mal – und folglich auch ich – alleine vorträllern musste, aber schon das grenzte meines Erachtens an Körperverletzung… während des gemeinsamen Singens zog ich es dann vor, die Liedchen der Tochter ganz leise ins Ohr zu nuscheln.. ähm ja. Vielleicht sollte ich mal Gesangsunterricht nehmen oder so. Oder gibts da andre Tricks, die ich nur einfach nicht kenne?

Was mich betraf, so sollte ich meine Hoffnungen in diesem Kurs vielleicht jemanden kennenzulernen, schnell wieder verwerfen. Ok, ich bemühte mich nicht sonderlich dem Bild einer konventionellen Mutter zu entsprechen, ich trug also auch dieses Mal Röhrenjeans, verschiedenfarbige Chucks, ein Shirt mit Schleifchen drauf und einen Schal, der ursprünglich mal ein Tischtuch war. Jaaaa… – na und? Pff.
Die Blicke konnten mir gar nicht entgehen, dafür waren sie viel zu offensichtlich. Und selbst die Muttis, die mich nicht in Straßenkleidung gesehen hatten, da sie schon weit vor mir da waren, beäugten mich skeptisch. Lag das dann an den roten Haaren? Vielleicht. Aber wohl eher nicht.
Und dass die Tochter und ich als einzige nicht auf die große Matte konnten, weil irgendwie kein Platz mehr für uns zu sein schien, interpretiere ich erst mal als blöden Zufall.

Das wird schon. Beim nächsten Mal und so. Aber die Hauptsache ist, dass es der Tochter Spaß macht und ich glaube, ich werde 2x in der Woche mit ihr baden gehen. Einmal eben beim offiziellen Babyschwimmen und einmal unabhängig davon :)

Unverschämt!

Eben les ich mal etwas genauer das Pflegegutachten durch, das für meinen Opa erstellt wurde. Ich bin entsetzt. Gut, es ist für mich nichts Neues, dass der Antrag auf Einstufung in Pflegestufe 2, abgelehnt wurde. Aber das werd ich so nicht hinnehmen, niemals! Also bitte.. mein Opa ist nicht mal mehr fähig diesen Antrag alleine zu stellen, geschweige denn sich zu waschen oder mal einkaufen zu fahren und die Ärsche verweigern ihm Pflegestufe 2? HOLLA! Wie tot muss man denn dann eigentlich für Pflegestufe 3 sein???

Babyschwimmen..

… was muss ich da eigentlich alles mitnehmen? Brauche ich einen Badeanzug? Oh nein, ich brauche bestimmt einen Badeanzug. Und vermutlich muss ich den auch noch anziehen.. nur den Badeanzug meine ich. *örks*
Und was noch? Dem Kindele ne Badehose. Habisch, alles klaro. Hmm.. Handtücher wären nicht verkehrt. Und was zum duschen. Und zum eincremen. Hach ja, und sonst so?

Eben such ich noch mal nach den Kursdaten und stelle entsetzt fest, dass der ja schon um 9:45h beginnt. Wasserzeit, versteht sich, also etwa 9:15h da sein, was wiederum heisst, ich muss etwa 8:45h aufstehen (ja, das reicht dicke…). Ich bin seit Eeeewigkeiten nicht mehr freiwillig so früh aufgestanden. Und das Kindelein noch nie, soweit ich mich erinnere. Ich glaube, ich geh dann mal ins Bettchen und so…

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