von hungernden Zwergen.

Um die Mittagszeit machen wir uns los um ein paar Drachen am Himmel zu bestaunen. Der Ort des Geschehens ist rund 20 Fahrminuten vom trauten Heim entfernt, wir nehmen also das Auto. Autofahren ist mit dem Tochterkind grundsätzlich kein Auftakt einer Katastrophe. Bis zu einer Stunde kann sie sich problemlos mit Schnullern, Lesen und Umgebung bestaunen beschäftigen. Es gibt allerdings auch mal schlechtere Tage.

Auf halber Strecke beginnt sie zu meckern. Binnen Sekunden steigert sie sich in lautstarke Wutausbrüche hinein. Anschließend verfeinert sie ihr Schauspiel noch mit Träneneinlagen. Beschwichtigungen der Mama, man sei gleich da, dann dürfe sie den einengenden Sitz doch wieder verlassen und herumspringen, helfen nicht. Bittende Worte ebenso wenig. Mahnende gehen in dem Geschrei bereits unter. Plötzlich unterbricht sie ihr Schreien und nuschelt irgendetwas durch Rotz und Wasser hindurch. Wie bitte?, frage ich, Was meinst du? Ich verstehe das Tochterkind nicht und auch der Gatte versucht vergeblich aus dem Genuschel einen Sinn herauszuhören. Es klingt ein bisschen wie ascha, dann eher wie eschcha, dann doch eher wie es-schna. Irgendwann dämmert es mir. Du möchtest etwas essen?, frage ich. Esse! Brot!, bestätigt die Tochter ungeduldig gestikulierend und mit einem Blick, der etwas à la DAS sag ich doch schon die ganze Zeiheeeeit! vermittelt. Natürlich, mein Kind. Es ist ja auch nicht so, dass du vor Abfahrt gerade erst gegessen hättest. Nein. Wir Rabeneltern sind die Schuldigen. Wir, die dich quasi nur hungern lassen.

Angekommen merken auch die Eltern, dass es Zeit wird den Magen zu füllen. Dank der Fressbuden kein Problem. Drachen Döner und Bratwurst stehen zwar noch nicht auf Töchterchens Speiseplan – sie würde es sowieso ausspucken – aber Mama und Papa haben mitgedacht und dem Tochterkind ihr geliebtes Knabberzeugs mitgenommen. Banane, Trauben und Zwieback sind im Angebot. Ein Familienpicknick soll es werden. Aber das Tochterkind verschmäht die Leckereien lieber. Konsequent.
Wir erinnern uns: kaum 10 Minuten zuvor hatte man uns die Ohren vollgebrüllt, weil man halb ausgehungert im Auto festsaß.  Während die Eltern also ihre Portionen verspeisen, bockt der Zwerg. Hunger? JA! Essen? Bloß nicht!

Mama und Papa schlucken gerade den letzten Bissen runter und leeren die Kaffeetassen. Wir stehen vom Tisch auf und möchten den Heimweg antreten, da tönt das Kind: Trauuuuuma! (=Trauben)
Wir erinnern uns: bis eben hatten wir dem Tochterkind alle ihre Lieblingsknabbereien angeboten – inklusive Trauben.

Bis wir am Auto sind, darf sie trotzdem welche essen. Kaum angeschnallt, fallen dem Kinde schon die Augen zu. Sie schläft bis der Liebste den Motor abstellt. Motor abstellen ist hier ein bisschen wie den Schalten umlegen. Auf der Stelle ist das Kind hellwach… und quäkt: Traaauuuuma!?
Wir erinnern uns: bis zum Fahrtantritt vor 20Minuten hatte das Tochterkind eine Traube nach der anderen in den Mund geschoben.

Vielleicht ist aber auch gerade das der Grund. Mit Essen eingeschlafen, vom Essen geträumt und nach dem Aufwachen sofort wieder an Essen gedacht. Kleiner Fresszwerg. Na solange es keine Schokolade ist…

Konsequenz zu Tisch

Inzwischen ist ja bekannt, dass die Tochter relativ eigen ist, was das Essen betrifft.  Vor einiger Zeit hatte Mami mal ehrgeizige Strategien entwickelt um das Kindlein an weitere Nahrungsmittel heranzuführen. Da ich das Thema im Anschluss an den Beitrag nie wieder erwähnt habe, dürfen Sie davon ausgehen, dass ich keine Erfolge zu verbuchen hatte. Das Kindlein blieb hartnäckig und ich gab meien Pläne auf. Stattdessen vertraute ich darauf, dass das Töchterchen schon von sich aus Interesse an anderen Lebensmitteln zeigen würde – irgendwann jedenfalls.

In der Tat habe ich Recht behalten. Heute möchte das Töchterlein grundsätzlich das, was Mama und Papa essen. Das heisst zwar nicht unbedingt, dass sie es letztendlich auch wirklich isst, aber Ansabbern ist ja auch kein schlechter Anfang. Das Interesse ist also grundsätzlich da und der Speiseplan tatsächlich um 3 unglaubliche Lebensmittel gewachsen. Die Liste-der-halbweckgs-schmackhaften-Lebensmittel beinhaltet nun also

Brot
Butter
Frischkäse
Nudeln (pur)
Joghurt (pur)
Banane
Zwieback
Obst-Getreide-Brei

und neu hinzugekommen sind

Apfel (in Maßen)
Gurke (in Maßen)
Schnittkäse (in rauen Mengen)

Und da wären wir beim eigentlichen Thema: der Schnittkäse. Das Kindlein liebt Schnittkäse. Wie die meisten Kinder, so ist auch Töchterlein der Meinung, dass Brot nicht halb so gut schmeckt wie dessen Belag und wie die meisten Kinder möchte auch sie durchsetzen, dass Mama und Papa ihr zum Abendbrot doch bitteschön einfach nur 300g Schnittkäse auftischen. Das Brot können wir ja dann essen. Ohne Belag, versteht sich, denn den isst ja die Tochter. Es ist offentsichtlich, dass hier zwei divergierende Ansichten aufeinanderstoßen und ein gewisser Konflikt vorprogrammiert ist. Also wie lösen?

Die Tochter ist jetzt 18 Monate alt. Sie ist mitten im Austesten ihrer Grenzen und hört eigentlich auf nichts, was sie nicht sowieso von sich aus machen würde. Das bedeutet, dass sie auf Mamis Aufforderung die verbotene Schublade wieder zu schließen nur dann reagiert, wenn sie der Inhalt sowieso nicht mehr interessiert hat. Andernfalls wird Muttern gekonnt ignoriert. Oder – noch besser – mit einem triumphierenden Grinsen beobachtet, wie Mami ihrerseits auf das Missachten ihres Verbots reagiert. Herrlich. Dieses Grenzen austesten macht am Esstisch natürlich keinen Halt. Im Gegenteil. Und so sind wir in den letzten Tag weit von einer Familientischidylle entfernt. Das Kindlein will Käse. Bekommt es auch – dummerweise nur auf einem ollen Stück Brot. Das Brot an sich stellt zunächst erst mal auch kein Hindernis dar, schließlich kann man den Käse ja herunternehmen oder – falls es sich um einen besonders begehrten Frischkäse handelt – ablecken. An dieser Stelle greifen Mama und Papa auch gar nicht ein. Wenn das Tochterkind meint, Käse ohne Brot essen zu wollen, bitte – unter der Bedingung, dass sie hinterher eben Brot ohne Käse isst. Dann erst gibts das nächste Stückchen Brot mit Käse Käse mit Brot. Spätestens hier wird aber deutlich, dass die Tochter sich das anders vorstellt. Das abgeschlabberte Getreideklümpchen Brot will das Kindlein natürlich nicht mehr essen. Stattdessen wird heftig nickend deutlich gemacht, dass Madmoiselle nun das nächste Stückchen Käse wünscht. Aber da wir richtig böse Eltern sind, kommen wir dem Wunsch der Prinzessin nicht nach, was wiederum Protestgekreische deluxe seitens des Kindes hervorruft. Klar. Was erlauben wir Eltern uns auch!
Den lesenden Eltern hier wird dieses Szenaro sicherlicher wohlbekannt sein.

Ich muss zugeben, dass ich die Situation derzeit sehr schwierig und somit auch als belastend empfinde – der Gatte ebenfalls und das Kindlein sowieso. Einerseits möchte ich konsequent sein und ihr eben nicht ständig neuen Käse aufs Brot legen in der Hoffnung ihr dieses wieder schmackhafter zu machen. Andrerseits zweifle ich, dass sie schon begreift, dass sie nur deshalb keinen Käse (mehr) aufs Brot bekommt, weil für dieses Stückchen Brot ja schon mal ein Stück Käse bestimmt war, sie dieses aber bereits aufgegessen hat. Das hätte allerdings zur Folge, dass ihr unsere Konsequent wie schlichte Bösartigkeit vorkommen müsste. Und an der Stelle frage ich mich, ob meine Methode dann überhaupt richtig sein kann. „Richtig“ im Sinne von geeignet um mein Ziel – ihr zu vermitteln, dass Käse bei uns eben mit Brot gegessen wird – zu erreichen und darüber hinaus auch wirklich erforderlich ist, also das „mildeste Mittel“ ist um eben dieses Ziel zu erreichen. Vorschläge anyone?

so geht das also.

Das kommentiert Töchterchens Gronkel kürzlich mit dem Vorschlag „Wie wäre es, wenn Du die Apfelstücke im Dreck wälzt, sie mit Wachs überziehst oder mit Holzspänen dekorierst?“.

Und was soll ich sagen? Es funktioniert. Ganz ausgezeichnet sogar. Ok, den Wachs haben wir weggelassen, aber der Rest ist ziemlich originalgetreu.
Beim gestrigen Spielen im Sandkasten bekam das Fräulein einen Apfel in die Hand gedrückt. Dieser wurde mal ins Gras geworfen, dann beknabbert, im Sand vergraben, ausgebuddelt und wieder in den Mund geschoben, mal an einer Baumrinde gerieben um anschließend erneut genüsslich geschlemmt zu werden.. stets überzogen von einer Schicht Dreck. Offensichtlich hats geschmeckt, übrig blieb von dem Sand Gras Baum Apfel nämlich kaum was.
Mutti fand den Anblick übrigens äußerst amüsierend, während der Papa sein Bedürfnis dem Kind den Dreckklumpen mit Apfelgeschmack das Obst aus der Hand zu reißen und ihn nach jedem Bodenkontakt erst mal gründlichst abzuspülen nur sehr schwer kontrollieren konnte. Er zuckte immer mal wieder, hielt sich aber tapfer. Ich bin stolz auf die beiden ;)

unklar.

Kann mir mal jemand plausibel erklären, warum das Kindlein bereitwillig Unmengen an Erde, Steinen, Holz, Gras, Wachs, Seife, Papier, Dreck… (Liste ist beliebig fortsetzbar) in sich hinein schaufelt, aber bei einem Stückchen Apfel angewidert das Gesicht verzieht und selbigen schnellstmöglich ausspuckt?

Dabei hab ich meinen Konsum an Wachs und Co in der Schwangerschaft doch stark eingeschränkt… wegen des Furchtwassergeschmacks (äh Fruchtwassergeschmack) und so…

stille Lernerfolge

Wenn man dem Kindlein am Esstisch zum Spielen eine Gabel reicht, das Kindlein allerdings gar nicht daran denkt mit besagtem Gegenstand zu spielen, sondern diesen direkt mal in seiner eigentlichen Funktion benutzt, dann können Eltern schon mal ganz schön sprachlos sein.

Das Tochterkind kann nun also selbstständig Essensstücke mit der Gabel aufspießen und anschließend zielsicher im Mund verschwinden lassen. Bleibt die Frage, wer ihr das beigebracht hat…

überarbeitete Strategie

Die Sache mit dem Essen wird irgendwie nicht besser. Der kindliche Speiseplan besteht nach wie vor zu 90% aus Brot mit wahlweise Butter oder Frischkäse, die restlichen 10% füllen Nudeln, Naturjoghurt, Banane und der ein oder andre Brei. Mehr wolle ma net. Nun ziehen Mama und Papa schon relativ konsequent ihre isst-du-das-nicht-isst-du-gar-nichts-Politik durch, aber wirklich fruchten kann auch sie bisher nicht. Das Kind ist hartnäckig. Äußerst hartnäckig. Also noch mal die Strategie überdenken. Dabei kam mir der Gedanke, dass das Kind einen Geschmack vielleicht einfach nur nicht oft genug probieren darf. Bei der Beikosteinführung ist es Standard: jeden Tag die olle Karotte – solange bis das Kindlein sich an deren Geschmack gewöhnt. Dann die Steigerung mit Kartoffel und wieder einige Tage großzügigs Hinwegsehen über die ausgespuckten Breikleckse auf Teppich, T-shirt und Tapete. Stattdessen ertappe ich mich immer öfter dabei, dass ich der Tochter etwas gar nicht erst anbiete, schließlich isst sie es ja sowieso nicht… Bin ich womöglich also selbst Schuld, dass ich einen kleinen Gourmet zu Hause sitzen habe, der sich mittlerweile sogar weigert andere als die eine bestimmte Brotsorte zu sich zu nehmen?
Es folgt Plan B. Die nächste Woche koche ich ausschließlich Nudeln mit ner Abwandlung einer Bolognesesoße. Und sollte das Kindlein sich bis zum Ende dieser Woche nicht mal ein klitzekleines bisschen dafür begeistern können, dann ist das auch nicht weiter tragisch, denn Mami und Papi werden nach dieser Woche sowieso erst mal die Nase voll von dem Gericht haben… :cool:

Geschützt: Kasperzwerg

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so nicht.

Es gibt da etwas, was mich beim Kindlein derzeit die Wände hochgehen lässt – ihr Essverhalten. Aber jetzt reichts. Mutti hat die Nase voll. Von jetzt morgen an wird gegessen, was auf den Tisch kommt und wenn das Kind es verweigert, dann kann der Hunger ja nicht so groß gewesen sein. Das Nervige ist ja nicht mal, dass das Kindlein etwas nicht isst. Das Nervige ist, dass sie es manchmal isst. Ich weiß. Auch der Zwerg kann mal weniger Appetit auf das ihr vorgesetzte Essen haben, ja, aber muss eben dieser Zwerg seine Ablehnung auf brüllende, sich windende, kreischende und hauende (!) Weise äußern? Nein. Defintiv nein.

Also noch mal fürs Protokoll: Mami hat die Nase voll. Von jetzt morgen an wird gegessen, was auf den Tisch kommt. Den Appell an euch mich daran zu erinnern, falls ich schwach werden sollte, habt ihr verstanden, oder?

Obstfan

Probiert und als gut befunden:

Banane
Apfel
Zitrone
Sharonfrucht
Kaki
Pomelo

Ich bin mir sicher, dass sich hier noch Litschis einreihen werden ;) Nicht so überzeugt war Töchterchen von Trauben. Und mehr haben wir noch gar nicht probiert. Gekauft und gekostet wird noch

Litschis
Kiwis
Beeren aller Art (im Sommer eben)
Mandarinen
Orangen
Nektarinen
Pfirsiche

Noch Vorschläge? :)

Tochterliches

Ich glaube, das wird nun ein klassischer Schnipsel-Beitrag.. sonst komm ich ja zu nichts…

* bei Oma: Umzugstechnisch schien es uns sinnvoll das Kindlein bei der Oma zwischenzuparken, insbesondere weil wir sowohl in der alten als auch in der neuen Wohnung streichen mussten wollte ich Töchterchen nicht dabei haben. Sie war offensichtlich ein Engel. Am ersten Morgen schaute sie die Oma noch recht skeptisch an, als diese sie aus dem Bettchen holte. Am zweiten Morgen huschte wohl ein kleines Lächeln über ihre Lippen und am dritten Morgen quieckte sie so schweinchenhaft wie auch bei Mama und Papa :) Sie schlief ohne Probleme, sie aß ohne Probleme, sie war einfach wie immer. Bis sie wieder nach Hause kam jedenfalls, denn da schien sie nun den ganzen Stress der letzten Tag, die zig Umstellungen, die Trennungsangst und was weiß ich noch alles nachholend verarbeiten wollen. Üärks. Von Dienstag bis einschließlich Sonntag war sie schlicht unausstehlich und ich zweifelte zeitweise doch sehr an meinen Mutterfähigkeiten. Töchterchen war mir plötzlich völlig fremd und ich hatte das Gefühl sie ein ganzes Jahr nicht gesehen zu haben. Furchtbar. Sie war sooo unglaublich ungeduldig, was eigentlich völlig untypisch für sie ist. Normalerweise ist sie hartnäckig, wenn sie etwas erreichen möchte (z.B. wenn sie über etwas drüberkrabbeln muss), stattdessen fing sie an zu kreischen (und ich meine kreischen!) ohne es überhaupt probiert zu haben und wenn, dann ziemlich motivationslos. Für das, dass der Papa und ich vom ganzen Umzugstrallala noch ziemlich geschafft waren, blieben wir allerdings erstaunlich gelassen. Ja, es nervte. Klar. Wir hätten uns entspanntere Tage gewünscht. Aber nun gut. Seit gestern scheint sie das wohl auch wieder verdaut zu haben :)

* Zähne: 4 oben, 3 unten. Unkraut!

* Essen: wir probieren mehr und mehr und mehr. Jetzt – mit eingebauter Küche – kann ich nun endlich wieder kochen und das heisst, Töchterchen wird kosten müssen. Oma W. hat die Woche schon voll ausgenutzt und dem Kindlein allerlei Nahrung angedreht angeboten. Joghurt (zuerst gut, dann zu sauer), Quark (lecker), Trauben (ok, aber irgendwie doch nicht), selbst gekochter Kartoffel-Karottel-Brei (widerlich, wird ausgespuckt), Sharonfrüchte (sehr lecker), Zitrone (besonders lecker (?)) ……… die Liste ist lang. Selbst habe ich dem Kindlein nun zum ersten Mal Gurke (ok), Tomate (ganz nett) und Körniger mit Avocado (seeeeeehr lecker) gegeben. Ich bleibe dran :)

* Sprache: nach ihrer Rückkehr war nur noch ba hoch im Kurs. Alles war ba. Und alles wurde mit ba korrigiert.

Töchterchen: Ba?
Mama: Das ist eine Flasche. Flaaaa-sche.
Töchterchen: Ba!
Wahlweise ist Flasche mit Auto, Tisch, Lampe, Löffel, Windel, Teller, Hase oder sonst was zu ersetzen. Ist nicht irgendwie alles ein bisschen ba?

Heute hat sie dann wieder das da entdeckt und nun kann man oben zitierten Dialog entsprechend anpassen…

* Schlafen: ist neuerdings ziemlich doof.

* Fortbewegung: das Kindlein ist Meisterin im Erklimmen von Dingen. Um sie vor dem Umzugschaos etwas fern zu halten, haben wir ihr mit Hilfe von Umzugskartons eine Art Laufstall gebastelt. Klar war mir, dass begrenzter Raum gar nicht toll sein kann, nicht so klar wir, dass sie im Zuge ihrer Verzweiflung lernt über diese Kartons drüberzuklettern. Entschuldigung, die Dinger reichen ihr gerade mal bis zur Brust?
Die Stufen in der Wohnung sind folglich gar kein Hindernis mehr. Blöd nur, dass sie zwar weiß, wie sie sicher hoch kommt (nämlich vorwärts), aber nicht, wie sie sicher wieder runter kommt (nämlich nicht vorwärts). Wir arbeiten daran…

* Krippe: eigener Post ;)

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