23. November 2009 um 12:43 (Krank)
Wer glaubt, ich scherze, der irrt. Ich finde Fieber nämlich ganz wunderbarst. Gestern erst hatte das Töchterlein etwas Fieber. Es wird so um die 39° gewesen sein, schätze ich. Zwei Stunden hing sie ziemlich erschöpft wahlweise auf Mutter oder Vater und glühte vor sich hin. Dann aber hob sie zunächst ein wenig den Kopf, schaute, erspähte Spielzeug und zog augenblicklich von dannen. Fieberfrei. So plötzlich wie das Fieber kam, ging es nämlich wieder. Und nun ist das Kindlein so fidel wie eh und je.
Wir dagegen – wir, das heisst der Liebste und meine Wenigkeit -, wir sind von so fidel wie eh und je denkbar weit entfernt. Der Liebste liegt im Bett und schnarcht. Immer wieder wacht er auf, quält sich mit fürchterlich klingenden Husten und fällt dann wieder in seinen komatösen Schlaf zurück. Ich funktioniere, wenn auch nicht sonderlich gut. Aber es geht. Sie erinnern sich an meinen Jammerpost von letzter Woche? Das ganze zieht sich immer noch.
Was der Liebste und ich aber bräuchten, wäre in der Tat eine ordentliche Portion Fieber. Einmal dem Körper die Möglichkeit geben sich ordentlich mit dem Schmarotz auseinanderzusetzen und dann mit neuer Kraft ins Leben zurückkehren. Ohne Husten, der über 3 Wochen nicht verschwinden will. Ohne immer wiederkehrende Kopfschmerzen und Schwindelattacken. Ohne Gelenkschmerzen und ohne Nierenschmerzen, sobald man den sexy Nierenwärmer für ein paar Minuten ablegt. Einfach wieder gesund. Stattdessen quälen wir uns – und viele Erwachsene mit uns – mit diesen Pseudohalbkrankheiten, die zwar zu schwach sind um als wirklich krank zu gelten und andrerseit wieder zu stark um als gesund zu gelten. Bescheuert, das.
Also, liebes Fieber, komm und wirke.
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20. November 2009 um 5:53 (Krank)
Ich weiß, ihr kennt sie nicht. Ich weiß auch, dass ihr – wenn ihr sie kennen würdet – kaum verstehen würdet. Aber sie ist mir sehr wichtig. Sie ist meine beste Freundin und neben meinem Mann meine wichtigste Bezugsperson. Sie ist Mentorin, Wegweiserin und mein Lichtblick, wenn ich mal wieder in einer scheinbaren Sackgasse stecke. Sie hat mir alles ermöglicht, was ich mir je gewünscht habe. Sie hat mir immer beigestanden, selbst wenn ich nicht im Recht war. Sie hat mir immer das Gefühl gegeben, dass ich ihr das Wichtigste im Leben bin und dass sie mir keinen Mann der Welt vorziehen würde und genauso war es. Sie hat mir aber auch ein Leben ermöglicht, in dem ich einen Mann – einen Vater – nie vermisst habe. Sie ist wirklich die beste Mama, die sich eine Tochter wünschen kann. Und dem Tochterkind ist sie die beste Oma, die ich mir für meine Tochter nur wünschen könnte. Kurz, sie ist mir so unglaublich wichtig, dass es unmöglich ist zu sagen, wie wichtig.
Darum. Wenn ihr ein paar gute Gedanken übrig habt, dann wäre ich euch sehr dankbar, wenn ihr die an meine Mama schicken könntet. Sie braucht wirklich jeden.
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18. November 2009 um 7:58 (Dreck, Krank, Mama)
Geschafft. Die 2 Tage sind rum. Ich bin so tot toll.
Im Übrigen ist es richtig bescheiden, wenn man seine Mutter gern im KH besuchen möchte, aber nicht kann, weil die Lymphknoten immernoch die gefühlte Größe von Golfbällen haben.
Muss auch alles immer auf einen Schlag kommen, ne?
Und zu allem Überfluss hat sich das Kindlein heute in der KiTa einmal gepflegt übergeben. Man hat mich allerdings nicht angerufen, weil es ihr sonst eigentlich gut gegangen wäre. Einmal Klamotten wechseln, ne Runde Kuscheln und sie war wieder so fit wie eh und je. Sicherheitshalber gabs zum Abendbrot trotzdem nur Zwieback und trockenes Brot. Aber in der Tat, das Tochterkind wirkt kerngesund. Hoffen wir, dass es so bleibt. Wenigstens das sollte doch drin sein.
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9. Mai 2009 um 11:02 (Krank)
Es reicht. Wir haben die Schnauze gestrichen voll. Seit 3 Wochen ist hier ständig irgendwer krank. Zuerst der liebste Gatte – Bindehautentzündung und gleich im Anschluss Mandelentzündung. Gefolgt vom Kindlein mit relativ undefinierbarem Fieber. Anschließend wieder ein Bindehautentzündungsfall beim Kind und kaum geht der Zwerg in die KiTa fällt der Papa wieder aus. Ebenfalls Fieber, Gelenkschmerzen, Halsschmerzen, alles was eben so geht. Die Mutter hält sich zunächst noch wacker (irgendwer muss ja funktionieren und so), fällt dem ganzen Krankheitsgedöns schlieslich doch noch zum Opfer, weshalb der Papa – leider immer noch nicht völlig genesen – wieder herhalten muss (denn wie Sie bereits wissen.. irgendwer muss ja funktionieren und so). Auch heute sind Muttern und Vattern noch nicht voll einsatzfähig, da schiebt der Zwerg wieder Fieber. Ja wunderbar. Und was danach, bitteschön? Ach so, btw haben wir nun gemeinschaftlich die Bindehautentzündung. Entzückend, das, wahrlich entzückend.
Es reicht. Ihr verfluchten Viren und Bakterien und sonstigen Krankheitsverursacher: SCHERT EUCH ZUM TEUFEL!
*grrrrrrrr*
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3. Mai 2009 um 7:21 (Krank, Tochter)
Und wie gehts uns heute so?
Bindehautentzündung, danke der Nachfrage.
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30. April 2009 um 3:15 (Krank, Tochter)
Wo zum Teufel haben die Zwerge nur diese nervigen Sensoren versteckt?
Kaum plant man mal was für das Wochenende ein, schon schiebt das Kind Fieber. Natürlich. Na mal sehen, wie sich das noch entwickelt. Die Nacht war grausig, das Kind glühte, ächzte und heulte und die Mama zog das erste Mal überhaupt zum Kindlein ins Zimmer. So hatte wenigstens der Gatte die Chance auf eine erholsame Nacht… und tagsüber? Es geht. Leicht erhöhte Temperatur vielleicht, aber eigentlich recht munter. Die letzten paar Minuten wurde sie zunehmend nöliger und als ich fragte, ob sie ins Bett wolle, da nickte das Kindlein. Nun gut, wie Madmoiselle meinen..
Noch hoffe ich auf Zahnungsfieber oder ein einfach-mal-so-Fieber. Andre Symptome, die auf Langwierigeres hindeuten, hat sie vorerst jedenfalls nicht.
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19. April 2009 um 7:18 (Krank, Tochter)
Wenn die Tochter hustet, schnupft und fiebert ist ihre Laune tendenziell mieß. Kein Wunder, selbst Mama ist in solchen Situationen ziemlich nölig. Nervig dabei ist, dass das Kindlein sich an die schlechte Laune irgendwie gewöhnt und nach der Genesung erst noch ein paar Tage braucht um sich daran zu erinnern, dass es auch etwas jenseits von nölen, meckern und grundlos heulen gibt. Heute war mal wieder so ein ich-bin-zwar-nicht-mehr-krank-benehme-mich-aber-trotzdem-so-Tag. Örks. Streichen. Bitte. Danke.
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20. März 2009 um 9:16 (Krank)
Das Kind scheint wieder zu gesunden, dafür hats nun Mutti erwischt. Mal sehen, wann der werte Gatte nachzieht…
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18. März 2009 um 7:04 (Krank, Tochter)
Wir. Sind. Sprachlos.
Das Kindlein läuft als hätte sie nie was andres getan. Ehrlich gesagt dachte ich, dass Kinder Laufen lernen müssten. Das Tochterkind scheint sich dagegen einfach Zeit genommen zu haben um die Theorie zu studieren. Gestern – ihr 2. Lauftag – waren wir jedenfalls sprachlos. Mehrfach.
Dafür gabs heute den ersten großen Dämpfer, das Kind fiebert. Sogar relativ hoch (mittagliches Messen ergab 39,6°), was mal wieder einen völlig schlappen Sack anstelle eines aufgeweckten, lebendingen Kindes zum Vorschein bringt. Armer Zwerg.
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25. Januar 2009 um 3:53 (Krank, Mama, Papa, Tochter)
Heute sind Mami so einige fiese, schwere Steine vom Herzen gefallen – dem Kind geht es nämlich endlich wieder besser. Der Appetit ist zurückgekehrt und auch Durst scheint sie wieder ausreichend zu verspüren.
Nachdem sich das Kindlein also am Freitag erneut einer ausgeprägten Kotzeritis hingab und darüber hinaus auch – Achtung: Windelblog! – die Windeln ständig ausliefen, sie aber nur mäßig trank und praktisch gar nichts aß – wobei die Sache mit dem Trinken deutlich schlimmer ist -, waren wir schon drauf und dran mit ihr ins Krankenhaus zu fahren. Letztendlich haben wir uns dagegen entschieden und das Kind stattdessen stündlich geweckt und ihr Wasser oder Tee eingeflößt gegeben, was nebenbei bemerkt erstaunlich gut ging. Aber jetzt, da das Kind ihr Defizit der letzten Tage langsam aufzuholen wollen scheint, bin ich richtig, richtig erleichtert. Heute morgen schossen mir doch glatt ein paar Tränchen in die Augen als ich endlich wieder mein Kind beobachten durfte und nicht mehr dieses Häufchen Elend. Übel, wie sehr das an den Nerven gezerrt hat. So drei Tage verkrafte ich ja ganz gut, aber eine ganze Woche ist schon hart. Da überkommen einen des öfteren Gedanken, ob man nicht alles verkehrt mache, weil es eben nicht besser werden will. Diese lähmende Hilflosigkeit, uaaaah! Furchtbar. Man möchte das Beste machen, weiß aber schlicht nicht, was das Beste ist, stattdessen wägt man ab, grübelt, recherchiert, heult und macht irgendwie gar nichts, was noch schlimmer ist. Örks. Und dieser arme, arme Knopf. Meine Güte, ich kann mich nicht erinnern jemals solches Mitleid verspürt zu haben liegt wohl am sonst so eiskalten Herz.
Mein liebstes Kind, deine Mama hat nichts dagegen, wenn du mal krank bist. Ist ja auch gesund mal etwas krank zu sein. Wir sollten uns aber darauf einigen, dass du maximal 3 Tage rumkränkelst, mehr verträgt die Mama einfach nicht.
Also: alles wieder auf dem Weg der Besserung. Mami schon lang, Papa und Kind nun auch. Wurde auch Zeit.
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