Faszinierend.

Hier wurde empfohlen sich diesen Blog einmal anzusehen.

Unglaublich faszinierend! In manchen Punkten spricht mir diese Frau wirklich aus der Seele. Ok, ihren – in den Augen unsrer Gesellschaft extremen – Weg würde ich vermutlich nicht gehen, dazu fehlt mir der Mut, aber faszinierend finde ich es allemal. Und es bestärkt mich zumindest darin, dass ich in der nächsten Schwangerschaft getrost auf einiges verzichten kann.

Schon in der Schwangerschaft mit Töchterchen hat es mich genervt immer wieder zum Doc zu müssen, hunderttausend Tests über mich ergehen zu lassen und ständig angehalten zu werden, doch bitte noch ein paar Tests mehr durchführen zu lassen. Erfolgreich wehrte ich mich gegen Untersuchungen wie die Fruchtwasserpunktion, was in der Regel auch noch gut aufgenommen wurde, denn schließlich zählte ich nicht zu den Risikopatientinnen. Der Glucosetest allerdings wurde mir schon sehr nahe gelegt. Wirklich nah. Dementsprechend ernete ich auch paar ungläubige Blicke und überflüssige Bemerkungen, als ich ihn ablehnte.
CTGs fand ich immer übertrieben, auch wenn ich zugeben muss dem Herzschlag meiner Tochter gerne zugehört zu haben. Und trotzdem: musste das wirklich alle 2 Wochen sein? Eigentlich nicht.
Während der Geburt dann wieder. Alle rennen um einen herum und natürlich muss Hebamme und Ärztin dabei sein. Dass ich ne PDA nehme wurde einfach angenommen – ohne auch nur ein Wort mit mir gewechselt zu haben. Ein CTG hier, ein Ultraschall da. Schrecklich. Alles nervte mich. Schon das Umlegen des CTG-Gürtels fand ich grausam. Widerspruch wäre allerdings auf Unverständnis gestoßen.. klar.
Ich kann nicht sagen, dass ich während der Geburt gerne alleine gewesen wäre. Nein, wirklich nicht. Ich war so froh meinen Mann an meiner Seite zu haben und eine Hebamme gegen Schluss durfte es auch sein (aber nicht zwei und darüber hinaus noch eine Ärztin). Aber sonst wäre ich gerne nur mit meinem Mann geblieben. Dieses Gefühl ständig bevormundet zu werden à la „Na sie sind doch Erstgebärende, sie haben doch gar keine Ahnung, worum es geht.“ hat mich tatsächlich irgendwann glauben lassen, ich hätte keine Ahnung, worum es geht. Dabei lag ich doch in den Wehen und war 40 Wochen schwanger gewesen und hatte mir vorab mindestens hunderteinundzwanzigtausenddreiundneunzig Ratgeber reingezogen.

Wie gesagt, ich glaube nicht, dass ich den Mut hätte den gleichen Weg zu gehen, wie die Frau in diesem Blog. Nein, ich glaube, das wäre auch mir zu „extrem“, aber ich weiß heute wenigstens, dass ich bei der nächsten Schwangerschaft nicht jede verflixte Untersuchung mitmachen werde, die wenigen auf jeden Fall von einer Hebamme durchführen lasse, die Geburt selbst in einem Geburtshaus stattfinden wird und ich ein paar Stunden später wieder nach Hause spaziere. Und obwohl mein (geplanter) Weg immer noch begleitet sein wird von Ärzten, Hebammen, Tests, CTGs und sonstigen typischen Dingen, werde ich mit Sicherheit nicht nur einmal zu hören bekommen, dass ich verantwortungslos sei. Natürlich.

Gemein…

.. fand ich die Tatsache, dass alle Mamis (mich ausgenommen), die an E.s Geburtstag anwesend waren – 3 an der Zahl – kugeln. Also schwanger sind. Pöh! Ich mag auch!!

Aber immerhin gaben die drei Kugeldamen Anlass das Thema doch noch mal mit dem werten Gatten zu besprechen. Im Grunde sind wir uns natürlich einig. Sowohl der Papa als auch ich wünschen uns mindestens noch ein zweites Kindlein. Der Papa würde sich dann wohl über einen kleinen „Stammhalter“ freuen, mir wäre es gleich – mein Töchterchen, an der ich in Ruhe meine Vorliebe für Schleifchen, Rüschchen und dergleichen ausleben kann, habe ich ja bereits ;)

Aber so was muss ja schon durchdacht sein und gerade darin liegt das Problem.
Zum einen muss das Finanzielle natürlich stimmen. Keine Frage, uns geht es soweit ganz gut, aber dem zweiten soll es schließlich genauso gut gehen. Zum anderen ist das so ne Sache mit meinem Studium. Der ursprüngliche Plan (das erste Kind im Studium, das zweite, wenn ich ca 2 Jahre Berufserfahrung sammeln konnte) ist ja mehr oder weniger hinfällig, da ich mein Mathestudium geschmissen habe und in paar Wochen wieder bei Null anfangen werde. So. Das wiederum ist ein Bachelor-Studiengang, Dauer 3 Jahre. Damit kann man allerdings nicht viel anfangen, drum stelle ich mir die Frage, ob ich den Master auch noch mache, überhaupt nicht. Folglich noch mal 2 Jahre. Plus 2 Jahre Berufserfahrung (vorausgesetzt ich fände sofort einen Job), das wären dann also insgesamt noch 7 Jahre. Dann noch Übungsphase und Kugelzeit… holla! Bei 8-9 Jahren Altersunterschied hätten die Kinderleins herzlich wenig voneinander, Kommt also nicht in Frage.
Direkt nach dem Studium finde ich genauso bescheuert. Da hat man gerade seinen Abschluss, will arbeiten, geht dann aber erst mal in Babypause und vergisst 50% von dem, was man gelernt hat? Da könnt ich mir das Studium gleich schenken. Geht also auch nicht.
Bleibt nur noch das Zweite ebenfalls während des Studiums zu bekommen, aber… naaaaa, ich weiß auch nicht. Eigentlich möchte ich nun endlich mal was in der Hand haben. Ich fühl mich schrecklich ungebildet (ich bin es ja auch, also was wunderts mich…) und hätte gerne was mit Händen und Füßen. Irgendwas, womit man was anfangen kann. Eine abgeschlossene Ausbildung eben. Hm.

Aber so wie es die drei erwähnten Mamis geplant haben, möchte ich es definitv nicht. Zwei bis drei Jahre Altersunterschied ist für die Kinder zwar schon sehr schön (und drum auch durchaus eine Überlegung wert), aber mir persönlich wäre es zu stressig. Wenn Nummer Zwei im Anmarsch ist, hätte ich schon gerne, dass die Tochter deutlich selbstständiger ist als eine 2jährige. Ich lege da z.B. recht viel Wert darauf, dass nur ein Kind Windeln trägt, dass ich nur ein Kind tragen muss und ähnliches. Ich könnte das nicht mit 2 so kleinen Kindern, glaube ich. Also erst mal wird’s so oder so nichts ;)

Aber irgendwie ist mein Kinderwunsch doch ganz schön groß. Die Tochter ist doch noch ein Baby, warum zum Teufel schiele ich irgendwo in meinem Inneren schon auf ein zweites Baby? Hmpf. Beim Papa hält es sich noch in Grenzen.
Na immerhin, so habe ich immer jemanden, der mich in einer Kinderwunsch-Hochphase wieder auf den Boden der Tatsachen bringt ;)

Gehts doch schon richtig los?

Also an „Land“ sind jetzt wieder alle 4 Minuten (ich könnt die Uhr danach stellen) ziemlich starke Wehen. Der Papa ist grad zur Apotheke gefahren um Beifuß zu kaufen. Das Zeug soll ja sehr wehenfördernd sein, hab ich aber auch schon mal erwähnt, glaube ich. Wenn er zurück kommt.. ich glaub, dann fahr ich doch mal in die Klinik. Allein um zu erfahren ob die 9 (!!) Stunden wenigstens iiirgendwas gebracht haben.
Danke für die aufmunternden Worte.. und nein Zwergi, schlafen geht leider gar nicht, dafür ist der Schmerz viel zu heftig :(
Mittlerweile sind sie auch stärker geworden.. zieht jetzt ganz schön in die Oberschenkel.. bisher war es ja nur im Rücken und in der Bauchgegend so schlimm. Jetzt eben auch dort.
Der Papa hat grad angerufen, die Apo hatte es nicht, müsste noch weiter fahren. Ich hab gemeint, er solls mal bleiben lassen und heimkommen, ich will in die Klinik. Hoffentlich ist es KEIN Fehlalarm… dafür wärs echt zu arg.

Wehen kommen und gehen und kommen und gehen und…

Och menno, man blickt da so gar nicht durch -.-* Seit 8.00h hab ich also nun in mehr oder weniger regelmäßigen Abständen Wehen. Hm. Meine „Wehenliste“ ist auch ziemlich verkorkst irgendwie.. seit 11.00h schreibe ich auf. Die ersten kamen alle 10min, dann ists recht schnell auf alle 5-6min gesprungen und noch paar Wehen später waren wir schon bei 4-5min Wehenabstand. Klingt ja erst mal gar nicht schlecht. Das Problem ist nur, dass sie von der Intensivität so gar nicht zunehmen. Es gibt also Phasen mit lauter +++, dann mischt sich immer mal wieder ein ++ dazwischen. Manchmal kommen sie in etwas kürzeren Abständen, dann meist weniger intensiv. Sind die Abstände etwas größer, sind die Wehen stärker.. hm.. und die Wehen kommen in regelmäßigen 4Minuten-Takt, wenn ich laufe. Bin jetzt die letzten 3 Stunden fast durchgehend im Zimmer auf und ab gegangen. Sobald ich mich allerdings in den Wehenpausen hinsetze, werden die Abstände wieder größer (so im Schnitt im 6Minuten-Takt).
Tja, was soll man dazu jetzt sagen… in die Klinik fahren lohnt sich nicht, dafür ist noch zu wenig los. Aber so tun als wäre nichts geht auch nicht, dafür ist wieder zu viel los. Ist doch doof. Menno. Ich muss sagen, ich hab ein wenig Angst davor, dass ich das hier umsonst mitmache. Wenn es Sinn hat, prima, sofort, ich steh auf Schmerzen!! Aber wenn nicht… buhuhuhu… auaaaaaaaaaaaaaa…….

Wehensalat auf ein Neues…

Der Abend war toll, der Morgen dafür umso weniger. Grob um 8.00h (nachdem wir um… 3.00h ins Bett sind?) hab ich Wehen bekommen. Ähnlich wie die beim letzten Mal. Schmerzende eben, aber richtige wohl nicht, denn „klick – ja, DAS sind jetzt richtige Wehen“ hat es nicht gemacht. Also versucht weiterzuschlafen. Pustekuchen, ging nicht. Irgendwann um 9.00h aus dem Bett gequält, geduscht, Haare gewaschen, Wehen veratmet und vertönt (hierzu muss ich sagen, das funktioniert ja wirklich…!). Wieder versucht zu Papa ins Bett zu kriechen (*MÜDE*!!!), aber im Liegen scheint das alles irgendwie schlimmer zu werden. Also sind wir aufs Sofa umgezogen, damit ich wenigstens so halb sitzen kann. Jetzt sind wir mal auf die Idee gekommen zu schauen, in welchen Abständen die Schmerzen/Wehen kommen. Zur Zeit sind es etwa 10min-Abstände, hin und wieder auch mal nur 7 oder 8min. Aber das ist es ja gerade: es ist alles andre als regelmäßig, finde ich. Sie werden auch nicht kontinuierlich stärker. Ist eher mal etwas schwächer (wird von mir mit 2 Pluszeichen gekennzeichnet), mal etwas stärker (+++). Na mal sehen, wie sich das entwickelt.

Silvester haben wir beide übrigens sehr genossen. Das UV hat uns beiden zugesagt, die Musik war akzeptabel bis gut (nun den Robbie hätten sie weglassen können, auch wenns nur ein Lied gewesen ist..), die Preise waren angemessen. Um 22.00h sind wir hin, waren also einer der ersten, kurz nach 01.00h sind wir aber auch schon wieder nach Hause. Übertreiben muss ich es als Hochschwangere ja auch nicht ;) Jedenfalls bin ich tatsächlich noch fit genug gewesen zu tanzen.. und es liefen auch einige tanzbare Sachen *freu* Jahaaa.. und mein Tanzen bestand nicht nur aus leichtem Rumwippen, nenenene! War schon ordentlich das ganze.. immerhin zu Rammstein und SOAD, da ists mit Rumwippen nicht getan :D Lustig waren die Blicke.. hat man sich wie ne kleine Attraktion gefühlt. ^^

Nun gut, zurück zu den Wehen. Während dem bloggen musste ich nun 3x Wehen vertönen.. die letzten waren im Abstand von 7min etwa. Der Papa meint, er will sich jetzt mal fertig machen. Sicher sei sicher. Ich bin immer noch der Meinung, das wird nichts. Ich mein.. die Tochter kommt sicherlich ganz nach der Mama und dass die mal pünktlich ist, das passiert schon äußerst selten. Warum sollte die Tochter also wirklich am ET kommen? Der Papa hat sich ja schon mal gewundert, dass in meiner Familie Unpünktlichkeit vererbbar scheint.. das Kind wird da sicher keine Ausnahme darstellen *g

Die Mama C. auf der Suche nach einem geeignetem Tragetuch..

Laut Ökotest sollte man bei Tragetüchern auf folgendes achten:

- kbA-Baumwolle (kontrolliert biologischer Anbau)
- Kreuzkörperbindung (elastisch und gleichzeitig stabil)
- ca 70cm Breite (für sicheren Halt bei jeder Bindetechnik)
- Farben müssen ungiftig sein (Babys nuckeln gerne an den Dingern..)

Ok, das klingt erst mal nicht so schwer. Ich habe mir Tragetücher der Firmen Didymos und Hoppediz angeschaut. Didymos ist wohl jedem ein Begriff, der mal das Stichwort Tragetuch bei Google eingegeben hat. Hoppetiz ist sozusagen die Konkurrenzfirma. Erst einmal haben mich die Preise umgehauen, ganz ehrlich. Ich hätte nicht gedacht, dass ein doofes Tuch SO teuer sein kann. Nun gut, hat man den Schock erst mal verdaut, dann sucht man eben nach bestem Preis-Leistungs-Verhältnis. Bei Didymos-Tragetüchern sind diese Qualitätsmerkmale bei jedem Tuch gegeben, bei denen von Hoppetiz muss man zumindest speziell nach kbA-Baumwoll-Tüchern schauen. Ich habe mich nun für ein Tragetuch von 4,70m Länge enschieden (entspricht bei Didymos der Größe 6), d.h. für mich bei einer Größe von knapp 160cm, dass ich so ziemlich jede Bindeart anwenden könnte und auch noch der Papa mit seiner großen, schmalen Statur ausreichend Möglichkeiten bleiben. Das größte (über 5m Länge) muss es bei uns also nicht sein. Bei der Firmenwahl bin ich mir aber noch nicht sicher.. etwa gleichauf ist das „schlechtere“ von Didymos und das „bessere“ von Hoppediz. Beide genügen meinen Ansprüchen. Das „bessere“ von Didymos hat mich jetzt nicht so überzeugt, ich denke das „Standard“ müsste reichen. Tja.. jetzt mal sehen, wieviel ich im Endeffekt dafür ausgeben werde. Noch weiß ich nicht, ob ich ein neues Didymos für 72Euro, ein gebrauchtes für 60Euro oder ein neues von Hoppediz für 57Euro kaufen soll. Das von Didymos würde sich sicherlich wieder besser verkaufen lassen, wenn man es selber nicht mehr braucht *hm* Ist es mir wichtig, dass das Ding neu ist? Weiß ich auch nicht.. och man, blöd *g* SInd zwar nur paaaaar Euro, jaja, aber bei sowas achte ich tierisch aufs Preis-Leistungs-Verhältnis und es würde mich tierisch ärgern, wenn ich 15Euro zu viel ausgeben würde ^^

Dern Papa habe ich übrigens auch gefragt, ob er das für sinnvoll hält. Er hält es für sinnvoll. Und er würde das Tuch auch ab und an nutzen wollen (darum ja auch die Länge). Was die Wahl der Firma betrifft, er meint, wir sollten noch mal ne Nacht drüber schlafen *g* Und das werden wir nun tun *gähn*

Wir…

… warten auf die Tochter. Mami wird langsam ungeduldig und Papa nervös. Der Papa hat nun auch Urlaub. *freu* Heute wurde der Babyschrank (und ein Teil unsres Schlafzimmers) geliefert. Konnte natürlich nicht bis morgen abwarten, der musste selbstverständlich noch heute Abend aufgebaut, ausgewischt und eingeräumt werden :) Sieht richtig hübsch aus. Der Papa ist auch ziemlich zufrieden. Es fehlt jetzt allerdings immer noch der Badewannenwickelaufsatz. Den bekommen wir vom „Opa“ zur Geburt geschenkt. Der „Opa“ hat den auch schon längst gekauft und veranlasst, dass er uns zugeschickt wird. Lieferzeit beträgt 2-3 Wochen, drum kanns noch paar Tage dauern bis er da ist. Aber sonst ist alles bereit :) Kind, du darfst kommen! Ich hab jetzt mal bisschen rumgelesen und versucht herauszukriegen, wie ich das ganze etwas beschleunigen kann… *g* Da wird z.B. das ganz klassische Treppensteigen empfohlen. Bauch massieren. Mittelchen, die die Verdauung anregen. Heiß baden. Sex. Oder täglich 200g Zimtsterne futtern. Na das klingt doch prima *g* Nun ja, im Endeffekt wirken diese sanften Methoden nur dann, wenn das Baby sowieso schon bereit ist auf die Welt zu kommen. Allgemein kommen die Kleinen gerne dann zur Welt, wenn die Mütter selbst entweder total im Stress oooder – ganz im Gegenteil – völlig entspannt sind. Darum treten die ersten Wehen meist auch in der Nacht auf. Hierbei ist die Mama ja nun wirklich entspannt, der Adrenalinspiegel ist gering. Darüber hinaus liegt man, was die Durchblutung der Plazenta fördert und dem Baby einen kleinen Sauerstoffschub gibt und etwas anregt :) Na, wir sind gespannt. Gespannt und sooooooo ungeduldig ;)

Das werte Befinden der Mama C.

Insgesamt betrachtet gehts mir natürlich immer noch sagenhaft. Im Verhältnis ja sowieso. (Womit hab ich eigentlich so ne leichte Schwangerschaft verdient?) Zu meinen derzeitigen Wehwehchen gehört das extrem mühsame Bücken. Wenn ich unten bin, gehts zwar (zumindest so lange bis ich wieder hoch will..), aber man muss sich mit dem Bauch doch langsam irgendwie arrengieren. Überhaupt.. also manchmal stört diese Kugel wirklich. Als wir in der Weihnachtszeit so viel gebacken haben, war das wirklich nervig. Natürlich habe ich ständig mit dem Bauch die ganze Arbeitsfläche abgewischt.. praktisch, weil man die dann weniger putzen musste. Unpraktisch, weil so natürlich Shirt und Boden umso dreckiger wurden.. Diese Arbeitsfläche hat aber auch ne blöde Höhe.. *grumml*
Schlafen kann ich immer noch ganz gut. Klar, ich wache mittlerweile bei jeder Drehung auf. Der Bauch muss ja regelrecht umgewuchtet werden, würde selbst einen Toten wecken. Etwas nervig sind die andauernden schmerzenden Wehen. Habe ich allerdings nur in der Nacht, tagsüber wird Bäuchlein einfach nur so hart.
Dauerhaft müde bin ich derzeit außerdem. Ist etwas mühselig, wenn man sich dann mal aufrafft um irgendwas zu erledigen und sich nach paar Schritten schon wieder hinlegen könnte.. aaaber gut, was solls.
Wassereinlagerungen hab ich mittlerweile auch ganz schön. Zu Weihnachten hatte ich so schwarze, niedliche Schuhe auf Absatz an. Gut, dass ich mit denen nur bis zum Auto und später vom Auto ins Haus meiner Mama laufen musste, mehr hätten meine Füße kaum überlebt. So richtig schön reingequetscht. Der halbe Fuß schien rauszuquellen.. autsch. ^^
Über Verdauungsprobleme könnte ich nun etwas klagen, die find ich nervig. Jetzt nehm ich wieder Flohsamen.. sollte die nächsten Tage also besser werden.
Sodbrennen hab ich größtenteils auch nur in der Nacht, davon bekomme ich ja aber auch nicht sehr viel mit. Ich wache auf, dreh mich (unter Wehenschmerzen) um, stoße paar mal auf und schlafe wieder ein. Also alles halb so wild.
Tja und sonst? Nüx. Alles ruhig. Was mich freut ist, dass ich die gaaaaanze SS über keeeine Rückenschmerzen hatte *jubel* Und das obwohl meine Mama meint, dass meine Körperhaltung das letzte sei (und sich im gleichen Zuge ständig darüber ärgert 12 Jahre Tonnen an Geld in meine Ballettausbildung gesteckt zu haben, die offensichtlich gar nichts gebracht zu haben scheint..). HA! So schlecht kann sie also gar nicht sein!
Aber der Hammer: kein einziger Streifen. Nicht eeeeeiner!! *straaaaaaaahl* Dabei ist mein Bindegewebe alles andere als straff.. im Gegenteil. Während der Pubertät hab ich solche Streifen auf den Oberschenkeln bekommen. Sind zwar nur schwach zu sehen, aber nun mal definitiv da. Drum bin ich eigentlich davon ausgegangen von Schwangerschaftsstreifen nicht verschont zu bleiben. Aber nichts da. Feine Sache, hm? Hach. Oh ja, das finde ich prima. Man kann sich natürlich streiten, woran das liegt. Allgemein heisst es: wer die Veranlagung hat, der bekommt auch welche. Aber offensichtlich kann man auch trotz Veranlagung Glück haben. Ob die Cremes da wirklich aussschlaggebend für sind.. nun ja. Ich habe die ganze SS über jeden Tag (manchmal mehrmals) Schwarzkümmelöl auf Bauch, Brust (Warzen ausgespart), Oberschenkel und Po aufgetragen. Bei mir hats funktioniert, also wer weiß, vielleicht hilft es dem ein oder anderen ja auch ;)

So und nun steh ich auf und zieh mich an (ja richtig, um DIE Uhrzeit.. *g*). Werde mir gleich die 3. Tasse Salbeitee machen, zur Zeit kratzt es nämlich etwas unangenehm im Hals.

Ergebnis

Also zunächst einmal (das wohl wichtigste): die Tochter ist da, wo sie sein soll – im Bauch. *puh* Ich konnte sogar innerhalb von einer Stunde einschlafen (vorher ließen mich die Wehen einfach nicht) und als ich wieder aufgewacht bin waren keine schmerzenden Wehen mehr übrig. Sehr schön :) Ob das ganze jetzt allerdings von Sper.ma oder von Blähungen ausgelöst wurde bleibt weiterhin fraglich.. egal. Dem einen wird künftig mechanisch vorgebeugt, dem andren mit Hilfe von Flohsamen..

Wehensalat

OH MAN, das NERVT! Es ist nun 5:45h (26.12). Seit etwa 1:00h hab ich Wehen, also ich meine schmerzende Wehen. Das dumme ist, dass ich die ja so gar nicht einschätzen kann. Zunächst einmal haben der Papa und ich uns sehr lieb gehabt (hier mal ein „sorry“ an all diejenigen, die das nicht wissen wollten). Nun ist ja Spe.rma an sich wehenfördernd, allerdings nur wenn Babylein sowieso kommen wollen würde. (Also wir Schwangeren müssen uns nun Wochen vorher nicht in Enthaltsamkeit üben, nenenene.) Folglich waren wir erhöht aufmerksam. Der Papa bekam erst mal einen kleinen Panikschub („Ich hab nichts anzuziehen….!!“ – ääääh ja.. vielleicht sollte ER mal besser seinen Klinikkoffer packen………..). Ich war ziemlich ruhig, fand ich. Erst mal abwarten, wird schon nichts sein. Wehen beobachten. Wie schmerzhaft, wie breitet sich der aus, in welchen Abständen, wie lange dauern die Wehen.. hab also eher versucht da etwas systematischer dran zu gehen. Aber das war SO ein Wehensalat, dass man da nichts, aber auch rein gar nichts, rauslesen konnte. Priiiiima. Irgendwann dachte ich mir, ich könnte versuchen mal etwas zu schlafen. Wenn ich dann aufwache und die Intensivität hätte deutlich zugenommen, na dann wär ich doch weiter. Jetzt die ganze Zeit auf heißen Kohlen zu sitzen und sich jedes Mal zu fragen, ob diese Wehe gerade eben vielleicht doch einen Tick stärker gewesen ist als die davor, das schien mir nicht sehr sinnvoll. So um 4:15h wieder wach geworden. Hm. Wehen nicht wirklich schmerzhafter, na vielleicht ein kleines bisschen. Ich glaube, ich hab öfter „autsch“ vor mich hingegrummelt. Wieder in den Körper gelauscht. Mal auf die Uhr geschaut.. also die Wehen selber dauerten bis zum Höhepunkt etwa 40sec bevor sie dann innerhalb der nächsten 30sec wieder am abflachen waren.. insgesamt also ne gute Minute. Das klingt ja erst mal nach was echterem als bisher. Darüber hinaus kamen sie im Abstand von etwa 1-2 Minuten, was ja schon fast schlimm ist…… ab nem Abstand von etwa 5min sollte man sich ja auf den Weg ins KH machen. Jaaa… aber sie waren mir einfach nicht schmerzhaft genug. Es zieht. Es zieht extrem unangenehm. Fühlt sich etwa an wie etwas stärkere Menstruationsbeschwerden, die sich dann noch zum Rücken hin ausbreiten. Aber wirklich schmerzhaft ist das ganze noch nicht. Schwankt mehr zwischen „unangenehm“ bis „ziemlich unangenehm“ (dann grummel ich „autsch“ vor mich hin), aber „schmerzhaft“ ist anders. So. Und es hat einfach nicht gepasst, wie ich finde. Eigentlich sollten „richtige“ Wehen bei so kurzen Abständen schon vieeeeeeel schmerzhafter sein. Da sie das nicht wurden, bin ich immer noch der Meinung, dass hier erst mal falscher Alarm war. Zudem habe ich mal wieder etwas Probleme mit meiner Verdauung, also Blähungen. Wisst ihr, wie schwer ich mich getan habe Blähungsschmerzen von Wehenschmerzen zu unterscheiden? Himmel!! Sowas bescheuertes, ehrlich. Nun gut, irgendwie wurden die Dinger dann doch etwas intensiver, also dachten wir, man könne ja den ganzen Ratgebern folgen und ein Bad nehmen. Werden die Wehen im warmen Wasser stärker, sind es echte. Werden sie schwächer, war es definitiv falscher Alarm. Na prima, klingt doch einfach. Also ab ins Bad. Nun saß ich im warmen Wasser, schön entspannt, Wehen erwartend. Da kam die erste. Hm… war die schmerzhafter? Nicht wirklich. Sie war kürzer. Nächste abwarten. Jaaa… unangenehme Wehe, aber war die schmerzhafter? Neee, auch nicht. Aber auch nicht unbedingt schwächer. Eigentlich genauso. Nur dass der Wehenbrei etwas weniger wurde. Jetzt konnte man wenigstens Wehe klar von ner Wehenpause unterscheiden. Die Wehen selber wurden kürzer, denke ich. Die Wehenpausen vielleicht auch nen Tick länger. Tja. Aber mehr konnte man nicht feststellen. Toll. Was hat uns das ganze jetzt gebracht? Irgendwie nichts, richtig. Inzwischen ist es 6h morgens, ich blogge, habe in ziemlich regelmäßigen kurzen Abständen relativ unangenehme Wehen und weiß nach wie vor nicht, was ich von der Sache halten soll. Werde versuchen zu schlafen… dass ich die entscheidenden Presswehen verschlafe und morgen heute einfach mit Baby zwischen den Beinen aufwache, das ist wohl ne äußerst utopische Vorstellung von einer Geburt ;)

« Ältere Einträge