Mutterliebe

Manchmal könnt ich das Kindlein vor lauter ich-weiß-nicht-wohin-mit-meiner-Mutterliebe erknutschen. Das Kindlein quieckt nur einmal und Mutti muss es knutschen. Das Kindlein analysiert einen Kieselstein und Mutti muss es knutschen. Das Kindlein steckt sich den Finger in das Nasenloch und Mutti kann nicht anders als es zu knutschen – Popelfinger hin oder her. Oft genug erwisch ich mich auch dabei, wie ich sie wirklich fressen könnte. Dann beiße ich mal kurz in diese appetitlichen Knubbelzehen, den Nacken oder die Stubsnase – Popel hin oder her. Oder ich muss mich schwer zusammenreißen um das Kindlein nicht halb tot zu knuddeln und sie bei Protest auch wieder loszulassen, damit sie einen Moment Zeit hat nach Luft zu schnappen.
Der Protest kommt dummerweise ziemlich oft. Sanftes Kuscheln? Ja, aber überschwenglich knuddeln ist definitiv zu viel des Guten. Küsschen? Kein Thema, aber bloß kein mütterliches Dauergeknutsche! Und auf Beißereien zärtliche Knabbereien steht sie schon mal gar nicht. Aber wohin mit all dieser plötzlich aufflammenden Mutterliebe, die unbedingt Ausdruck finden muss, weil Mutti sonst das Gefühl hat, sie müsse gleich platzen?

Meine Lösung dafür sieht so aus. Ein bisschen bescheuert vielleicht und absolut nicht öffentlichkeitstauglich – aber wen interessiert schon die Meinung der Öffentlichkeit. So. Übrigens ist das auch meine Vermutung für die Herkunft dieser Sache hier.

Quatschzwerg

Was macht das Kindlein da eigentlich? Mindestens ein Mal täglich dürfen wir uns über diesen Anblick amüsieren. Mutti hat zwar eine vage Vermutung, woher das Verhalten rühren könnte, aber vielleicht haben Sie ne bessere Idee?

Laufzwerg

Dass aus den 2 Wochen gerade mal ein Tag wurde hatte Mutti nun zwar auch nicht erwartet, aber Recht hatte ich trotzdem :D
Wir sind so stolz. So stolz. Und hab ich schon mal erwähnt, wie stolz wir sind? Das Kind läuft, es läuft, läuft, läuft, LÄUFT! :) ))

(Ja, die Hose ist zu lang, aber an dem Tag hat der Papa das Kind angezogen.. Mutti war ja Prüfung verhauen schreiben.. ich bin also entschuldigt :cool: )

http://www.vimeo.com/4843048

Klatschzwerg

Monatelang hat sich das Kindlein vehement geweigert es nachzuahmen und dann kam es – wie so oft –  von einem Tag auf den anderen. Ich find es jedenfalls zum Anbeißen *hihi*

Putzzwerg

Sie ist auf dem richtigen Weg. Ich frag mich nur, bei wem sie sich das abgeschaut hat…

Hinterher hat das Kind übrigens auch noch die Tapete geputzt… – singend, versteht sich.

Watschelzwerg

Momentan eine ihrer Lieblingsbeschäftigungen – immer schön im Kreis…  den Puppenwagen von HA.BA, ihren eigentlich Lauflernwagen, ignoriert sie dafür völlig. Naja, da sowohl der Puppenwagen als auch das Bobbycar Geschenke der Oma mütterlicherseits waren, ist wenigstens niemand deprimiert ;)

Geschützt: Wo ist die Katze?

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1. Geburtstag

(und morgen dann ein paar meiner Eindrücke ;) )

Baby im Blitzlichtgewitter

Das erste Weihnachten für unsren Zwerg wollten wir natürlich unbedingt auf diversen Medien festhalten. Stört euch beim Video betrachten also nicht an dem ganzen Geblitze ;)

Schön wars. Einfach nur schön. (Das Blitzlichtgewitter wurde nach 2 Geschenken eingestellt…)

Treppensteigen

Oder in dem Fall wieder runterkommen. Unser Wohn- und Essbereich sowie die Küche liegen ca. 30cm tiefer als der Rest der Wohnung, die Überbrückung erfolgt mittels einem 2stufingen Treppchen. Als wir zur Besichtigung hier waren, hatte ich die Vormieter – Eltern eines damals 1,5jährigen Mädchens – gefragt, wie solche Treppen (die man nun mal schlecht mit einem Gitter sichern kann) mit Kindern vereinbar sind. Sie beruhigten mich, das sei kein Problem, ihre Tochter habe gelernt, dass sie die Treppe nur im Beisein eines Elter hinab- oder raufsteigen dürfe. Nun finde ich diese Regelung allerdings nicht sonderlich praktikabel. Ich werde nicht immer neben ihr stehen können und ich bezweifle, dass sich Töchterchen auch wirklich immer daran halten würde. Und überhaupt, ab wann würde ich ihr erlauben die Stufen selbst zu bewältigen? Neee, wir wollten es anders lösen. Die Treppen hinaufklettern konnte Töchterchen schon vor dem Umzug, nur herunter war immer ein Problem, denn wenn sie geradewegs auf die Treppe zuliefkrabbelte, wollte sie ähnlich wie ein Hund auch bitteschön mit den Händen zuerst die Stufen runter. Also hab ich mit ihr geübt, wie es richtig geht und siehe da, nach 2 Wochen täglichen Trainings hat das Kindlein scheinbar begriffen, wie es funktioniert, denn in der Regel muss ich nicht mal mehr sagen, was zu tun ist. Nur das Lob darf nicht ausbleiben, sonst wird sie ganz schön ungemütlich ;)

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